Publikationen national

Potentiale der Angehörigenarbeit

Angehörige haben eine wichtige Funktion, der Pflegeheime zum Teil nur sehr begrenzt gerecht werden; häufig übernehmen auch Freunde und Bekannte einen klassischen Angehörigenstatus. Die empirische Studie stellt im Rahmen der sozialgerontologischen Forschung eine breite Potenzialanalyse aller Angehörigen dar und greift mit der Einbeziehung von Freunden und Bekannten auch neue inhaltliche Aspekte auf. Mit über 1.200 Befragungsteilnehmern erbringt sie bislang nicht vorhandene Erkenntnisse, die sowohl für die konzeptionelle Weiterentwicklung in der Praxis als auch in Theorie und Wissenschaft genutzt werden können.

Matthias Kramer
Potentiale der Angehörigenarbeit
Ein quantitative Studie zur Integration Angehöriger im Pflegeheim
Reihe: Soziale Gerontologie
Bd. 2, 2012, 416 S., 39.90 EUR, br., ISBN 978-3-643-11722-9

Das Altern der „neuen“ Alten

Altern ist ein Prozess, einmalige querschnittliche Seniorenbefragungen werden dem Verlaufsaspekt nicht gerecht. Der hier dokumentierte DGGG-Vortrag „Das Altern der neuen Alten“ und die zugehörige Publikation (Band 1 Reihe Soziale Gerontologie im LIT-Verlag) thematisieren den Lebensverlauf der um 1930 geborenen Jahrgänge. Sie wurden – damals im Alter zwischen 50 und 60-Jahren –  in den 1980er Jahren als „neue Alte“ ausgerufen. Was charakterisiert diese Generation im Strukturwandel des Alters?

Fred Karl Universität Kassel

Band 1 der neuen Reihe Soziale Gerontologie im LIT Verlag Berlin/Münster, 1. Auflage 2012

Standards kommunaler Altenplanung und deren Umsetzung

Die Autoren sind Absolventen des 23. Jahrgangs des Aufbaustudiengangs Soziale Gerontologie an der Universität Kassel und bei der Sozialplanung der Stadt Magdeburg tätig.

Karin Sonja Rohden Hans-Jürgen Villard, Kasseler Gerontologische Schriften Band 48, Kassel 2009